1901 wurde er auf Palermo in einem kleinen Pfarrhaus geboren. Von Geburt an war es ihm möglich dreidimensional zu sehen und Geräusche durch bloßes Zuhören wahrzunehmen. Seine Eltern erkannten seine besonderen Gaben allerdings erst, nachdem sie sich einen schwarzen Golden Retriever zugelegt hatten.
Nach dem frühen Tod seines Vaters wollte er seine Mutter nicht alleine in der Finka lassen und zog mit ihr in die Schweiz, wo er eine Ausbildung als Ameisenbeschrifter anfing. Dort lernte er auch seine spätere Frau und noch spätere Schwägerin Roberta Gauch kennen. Während der Ausbildung absolvierte er ein Auslandspraktikum in Nepal, wo er in der Nationalbibliothek in Kathmandu die Zeitungen katalogisierte und Kunden daran hinderte, selbstgemachte Semmelknödel in den Leseraum zu schmuggeln. Nach Feierabend versuchte er durch lange Spaziergänge das Gewicht des Nanga Parbat zu schätzen, scheiterte jedoch an den umherspringenden Steinböcken.
Nach Ende der Ausbildung zog er mit Roberta nach Toulouse und zeugte mit ihr 3 Zwillinge, wovon das älteste Kind genauso alt war, wie die Eltern vor 23 Jahren gewesen waren. Kurz nach der Einschulung der jüngsten Tochter verlobte Marino sich mit Robertas Schwester Kornelia und heiratete sie ohne das Wissen seiner Ex-Frau am Pfingstsonntag im Kinderzimmer. Doch die Ehe hielt nur 2 Wochen, da ein Musikagent Marino entdeckte und ihm eine Stelle im Sinfonieorchester Osnabrück als Geigenzähler anbot. Er lehnte jedoch ab und zog zurück in seine Heimat, wo er in einem Pflegeheim für essgestörte Streifenhörnchen bis zu seiner Rente arbeitete.
Kurz vor seinem Tod begann er Gitarre zu lernen und soll, seinen Angehörigen zu Folge, auf dem Sterbebett Bed of Roses in A-Dur gespielt haben.
